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Die „Creator League“ von eFuse: Eine ungeplante Pause aufgrund von Blockchain-Kontroversen

Die Welt des Esports erlebte kürzlich eine unerwartete Pause, als die Esports-Technologiefirma eFuse ihre neu gestartete “Creator League” vorübergehend auf Eis legte. Dieses Projekt sollte mit der Beteiligung prominenter Influencer wie Bella Poarch, iShowSpeed und Clix sowie der Unterstützung des YouTube-Giganten MrBeast eine neue Ära in der Interaktion zwischen Fans und Creators einläuten. Doch kontroverse Diskussionen rund um die Implementierung der Blockchain-Technologie haben diesen Plan vorerst gestoppt.

Die “Creator League” bot Fans “Community Pässe” an, die eine enge Bindung zwischen den Fans und den Influencern ermöglichten, die die Esports-Liga-Teams leiteten. Obwohl eFuse beteuerte, dass die Pässe keine NFTs seien, waren sie an die Near Blockchain gebunden, um Daten zu validieren und Informationen zu den Community Pässen zu protokollieren. Trotz dieser Behauptungen deuten die Beschränkungen darauf hin, dass es sich immer noch um eine Art von NFT handeln könnte, wenn auch ohne spekulative Elemente.

Die Kontroverse begann, als YouTuber Connor “CDawgVA” Colquhoun ankündigte, das Projekt zu verlassen, weil er technische Aspekte des Projekts nicht verstand und gegenüber NFTs skeptisch war. Auch die Esports-Organisation OTK und ihr Mitbegründer “TipsOut” erklärten, keine Kenntnis von NFT-Elementen im Projekt zu haben.

Während dieser Turbulenzen hat eFuse auch 30% seiner Belegschaft entlassen und eine Umstrukturierung eingeleitet. CEO Matthew Benson betonte jedoch, dass das Unternehmen weiterhin an die Idee der “Creator League” glaubt und Feedback aus der Community nutzen möchte, um das Konzept zu verbessern.

Inmitten dieser Kontroversen enthüllte eFuse auch seine finanzielle Beziehung zu Near. Near gewährte eFuse finanzielle Unterstützung zur Nutzung ihrer Plattform, wie aus einem Transparenzbericht von Near vom September 2022 hervorgeht.

Diese jüngsten Ereignisse sind nicht die ersten Kontroversen, mit denen eFuse konfrontiert wurde. Im letzten Jahr trat der Chief Strategy Officer Patrick Klein zurück, nachdem Vorwürfe der sexuellen Belästigung aus seiner Zeit an der Ohio State University laut wurden.

Während eFuse mit diesen Herausforderungen umgehen muss, zeigt die Gaming-Community ihre Fähigkeit zur Innovation und Zusammenarbeit. In einer beeindruckenden Leistung brachte die Twitch-Chat-Schwarmintelligenz ein Zeichen in World of Warcraft auf maximales Level, dank einer von Streamer Alex Labat entwickelten Funktion.

In dieser sich ständig verändernden digitalen Landschaft müssen Unternehmen wie eFuse ihre Visionen und Strategien überdenken, um erfolgreich zu sein.

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