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US-Präsidentschaftswahlen 2024: Welche Rolle spielen Kryptowährungen?

Ein Blick auf mögliche Strategien in der Kryptowelt im Zusammenhang mit den anstehenden US-Präsidentschaftswahlen 2024 wirft interessante Fragen auf. In dieser Diskussion beleuchten wir die Haltung der Kandidaten zu Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten und werfen einen Blick auf die Dynamik dieses wichtigen politischen Ereignisses.

Grayscale, ein führender Krypto-Asset-Manager, hat betont, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass der zukünftige US-Präsident die Idee einer digitalen Zentralbankwährung, auch als CBDC bekannt, unterstützen wird. Interessanterweise haben sowohl Joe Biden als auch Donald Trump, die derzeit als Spitzenkandidaten ihrer Parteien gelten, sich für die Erforschung von CBDCs ausgesprochen. Dies wurde auch von Forbes in einer Analyse dieses Jahres bestätigt.

Jedoch zeigt sich nicht alles rosig im Blickfeld dieser beiden Kandidaten in Bezug auf die Krypto-Welt. Trump hat Bitcoin öffentlich als “Betrug” kritisiert. Biden hingegen hat sich durch seine Unterstützung für eine 30-prozentige Besteuerung des Bitcoin-Minings gegenüber der Kryptowährung positioniert.

Es ist bekannt, dass Trump eine relativ positive Haltung gegenüber NFTs einnimmt. Hörer, die unseren Podcast regelmäßig verfolgen, werden bereits von der Trump-NFT-Kollektion gehört haben, vielleicht sind einige sogar in das entsprechende Investment eingestiegen.

Biden scheint generell offen für die Kryptoindustrie zu sein, obwohl der “Wirtschaftsbericht des Präsidenten” für 2023 nicht gerade optimistisch in Bezug auf Kryptowährungen ausfiel.

Doch nun werfen wir einen Blick auf die anderen spannenden Kandidaten. Robert F. Kennedy Jr. und Ron DeSantis belegen in den Umfragen den zweiten Platz. Beide haben ihre Unterstützung für Kryptowährungen klar zum Ausdruck gebracht, lehnen jedoch die Idee von CBDCs ab. DeSantis ist nicht der einzige pro-Krypto-Repräsentant unter den Republikanern. Auch Vivek Ramaswamy, der zwar nur 7% Unterstützung im Vergleich zu Trumps massiven 63% hat, wird als Politiker wahrgenommen, der pro Bitcoin ist und sich gegen CBDCs ausspricht.

Nicht zu vergessen ist auch der republikanische Bürgermeister von Miami, Francis Suarez, der als langjähriger Krypto-Enthusiast bekannt ist. Obwohl seine Chancen auf das Präsidentenamt eher gering sind, ist seine pro-Krypto-Haltung dennoch erwähnenswert.

Zusammengefasst ergibt sich ein Bild: Bei den anstehenden US-Präsidentschaftswahlen 2024 gibt es eine deutliche Tendenz zu CBDCs, da sowohl Biden als auch Trump trotz ihrer Skepsis gegenüber Bitcoin eine positive Einstellung zu CBDCs zeigen. Andere Kandidaten wie DeSantis, Kennedy, Ramaswamy und Suarez haben unterschiedliche Meinungen in Bezug auf Kryptowährungen. Diese Wahl wird somit zu einem wichtigen Wendepunkt für die Zukunft digitaler Vermögenswerte in den USA.

Fakt ist, dass die Präsidentschaftswahlen 2024 eine klare Richtung für die Krypto-Welt der USA vorgeben werden. In Deutschland und Europa könnten wir die Auswirkungen spüren, sei es durch Kursbewegungen oder durch eine mögliche Vorbildfunktion in der Gesetzgebung.

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