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Vom gehypten Projekt zum NFT-Skandal: Die kontroverse Geschichte der Atomic Ordinals

Die Web3-Community war gespannt auf das Projekt “Atomic Ordinals” der bekannten Influencerin Elena, das eine NFT-Kollektion im BRC-20-Netzwerk mit einem einzigartigen “Heart of Genesis” enthielt. Doch die Begeisterung schlug schnell in Empörung um, als Vorwürfe laut wurden, dass Elena die Kunstwerke kopiert habe. Was als vielversprechendes Vorhaben begann, endete in einem Skandal, der die Glaubwürdigkeit und den Ruf von Elena in Frage stellt.

Die Atomic Ordinals sollten eine begrenzte Anzahl von 250 Bitcoin NFTs enthalten, von denen jedes das kostbare “Heart of Genesis” auf einem Satoshi Block eingraviert hatte. Doch bevor die Hauptkollektion auf Magic Eden gestartet werden konnte, verschob Elena die Veröffentlichung. Wenig später entfernte Magic Eden das Projekt von seinem Launchpad. Der Grund für die plötzliche Kehrtwende: Eine andere Web3-Enthusiastin namens Mulan beschuldigte Elena, ihre Kunstwerke kopiert zu haben.

Die Beweise auf Twitter ließen wenig Raum für Zweifel. Bilder von Elenas Kunstwerken und den vermeintlichen Originalen wurden nebeneinandergestellt, und die Ähnlichkeiten waren offensichtlich. Obwohl Elena anfangs behauptete, die Kunstwerke selbst erstellt zu haben, wurde sie von den Enthüllungen in Bedrängnis gebracht. Trotzdem fanden sich einige Unterstützer, die Elena verteidigten und behaupteten, die Beweise seien unzuverlässig.

Als Reaktion auf die Kontroverse erklärte Elena, dass sie an der Verbesserung der Kunstwerke arbeite, um mögliche Ähnlichkeiten zu beseitigen. Sie beteuerte, dass keine böswilligen Absichten dahintersteckten, während sie zugleich ihre Bitcoin NFT-Veröffentlichung aufgrund der erhaltenen Hassnachrichten und Todesdrohungen verschob.

In einem Live-Talk widersprach sich Elena jedoch, als sie zugab, dass die Kunstwerke “wie die eigentliche Kunst aussahen”, was darauf hindeutete, dass sie sich der Ähnlichkeiten bewusst war und die Werke möglicherweise kopiert hat.

Die Web3-Community reagierte empört auf Elenas Reaktionen und forderte Konsequenzen. Das NFT-Projekt Azuki beendete ihre Zusammenarbeit mit Elena als Researcherin. Ihre Reputation, die einst vielversprechend war, steht nun auf dem Spiel.

Diese Geschichte zeigt, wie selbst ein aufstrebendes Talent wie Elena in den Strudel eines Skandals geraten kann. Sie leugnete die Vorwürfe, anstatt sie anzuerkennen, und riskierte damit, ihren Ruf nachhaltig zu beschädigen. Die Web3-Community erinnert uns daran, nicht alles zu glauben, was wir sehen, und dass Transparenz und Ehrlichkeit entscheidend sind, um das Vertrauen zu wahren.

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